Die Vorteile von Meditation (rein wissenschaftlich)

Meditieren liegt voll im Trend. Seien es geführte Meditationen auf Youtube oder auch Apps. Die Gründe, warum man zu meditieren beginnt, sind zwar vielfältig, aber häufig gleich. Die meisten möchten ihrem stressigen Alltag entfliehen und suchen nach mehr Ruhe.

Meditation hat jedoch noch viele andere Vorteile – und diese sind so überwältigend, dass eigentlich jeder meditieren sollte. In diesem Artikel möchten wir die Vorteile rein wissenschaftlich betrachten. Denn subjektive Tests und Aussagen wie „ich werde gar nicht mehr krank seit ich meditiere“ oder „ich fühle mich super duper“ helfen nicht wirklich weiter. Daher ist es wichtig sich Studien anzusehen, die vor allem mit dem Goldstandard des doppelblind und Placebo kontrollierten Versuchsansatzes arbeiten. Und das wurde dabei in den letzten Jahren herausgefunden:

  • Meditation schützt vor Erkältungen und grippalen Effekten [1]
  • Mediation steigert kreatives Denken [2]
  • Meditation hilft gegen chronische Schmerzen und Depressionen [3, 4, 5, 6]
  • Meditation steigert die HRV (Herzfrequenzvariabilität) [7, 8]
  • Mediation senkt das Stresshormon Cortisol entweder während der Meditationspraxis oder während und im weiteren Tagesverlauf [9, 10, 11, 12, 13, 14]
  • Mediation steigert die „Selbstkontrolle“ sowohl bei Rauchern als auch Nicht-Rauchern. Rauchern hilft Mediation dabei weniger zu rauchen [15, 16, 17]
  • Mediation verbessert negative Gefühlszustände bzw. sorgt für einen positiveren Gefühlszustand [18, 19, 20, 21]
  • Mediation sorgt für längere Aufmerksamkeitsspannen und ein besseres Arbeitsgedächtnis [22]
  • Mediation senkt den Puls und reduziert Triglyceride [23]
  • Mediation vergrößert den Hippocampus und den Anteil grauer Materie im Gehirn. Ein positiver Effekt ist unter anderem der, dass das Gehirn dadurch effizienter arbeiten kann [24]
  • Mediation sorgt für besseren Schlaf – kurzfristig zwar nicht besser als Medikamente, aber langfristig schon und ohne negative Begleiterscheinungen [25]
  • Mediation hilft bei der Gewichtsabnahme, Kontrolle zu Essen und verhindert „bingen“ [26, 27]
  • Meditation senkt das Potential für Entzündungen im Körper und hat eine entzündungshemmende Wirkung [28]
  • Mediation senkt das biologische Alter und verlängern Telomere [29, 30]

Das ist eine ganze Menge, oder? Zusammen fassend kann man sagen, dass Meditation sicherlich grundsätzlich für eine bessere Lebensqualität sorgt, aber für gewisse Bereiche besser geeignet ist als für andere. Für manche Bereiche ist die Studienlage noch ausbaufähig. Man darf nicht vergessen, dass noch nicht allzu lange in dieser Hinsicht geforscht wird.

Mediation ist vor allem sinnvoll für folgende Bereiche und wenn Sie an einem davon arbeiten, sollten Sie unbedingt anfangen zu meditieren:

  • Stressabbau und ein positiveres Lebensgefühl
  • Bei Depressionen und chronischen Krankheiten
  • Steigerung der Selbstkontrolle gerade bei Süchten und Essen
  • Vorbeugung von Krankheiten, insbesondere grippalen Effekten und Stoffwechselerkrankungen

Quellen

[1] https://www.annfammed.org/content/10/4/337

[2] https://www.sciencedaily.com/releases/2012/04/120419102317.htm

[3] https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2013.00012/full

[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29614706/

[5] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27658913/

[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24395196/

[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31485894/

[8] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30314581/

[9] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31485894/

[10] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28863392/

[11] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23724462/

[12] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30314581/

[13] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31418329/

[14] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30256277/

[15] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27306725/

[16] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24395196/

[17] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24854804/

[18] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S016643281830322X

[19] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29614706/

[20] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27658913/

[21] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24395196/

[22] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S016643281830322X

[23] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28863392/

[24] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25783612/

[25] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30575050/

[26] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24854804/

[27] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24854804/

[28] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26799456/

[29] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26799456/

[30] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31903785/

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