Das Wahrsagen und dessen Zusammenhang mit Träumen

Unter dem Wahrsagen oder der Wahrsagerei versteht man mehrere Methoden, die dabei helfen Geschehnisse der Zukunft voraussagen sollen zu können. Die Kunst die Zukunft deuten zu können wird in gewissen kreisen und in der Literatur auch als Mantik bezeichnet. Weiter bekannt ist der Begriff der Divination, er stammt von dem lateinischen „divinatio“ und bedeutet ebenfalls Wahrsagung bzw. das Erforschen des Willen Gottes. Unter Betrachtung der Kirche ist die Wahrsagung eine Form des Aberglaubens und kein Bestandteil des christlichen Glaubens.

Im Gegensatz zu der Voraussagung von möglichen eintretenden Szenarien, die auf der Beobachtung bisheriger Geschehnisse, auf Wissen und auf Logik basieren, handelt es sich beim Wahrsagen um eine spirituelle Form des Vorhersagens von zukünftigen Ereignissen. Manche Leute verbinden damit etwas Okkultes.

Praktiken des Wahrsagens

Das Wahrsagen beruht auf verschiedenen Praktiken. Es können die Sterne befragt werden, auf diese Weise bekommt das Thema einen Einfluss von der Astrologie. Auch das Handlesen kann zu dieser Art der Wahrsagung gezählt werden.

Manche wiederum behaupten ein „Zweites Gesicht“ zu haben, eine Art zweites Bewusstsein, mit dem sie ohne fremdes Einwirken Wissen über die Zukunft erhalten können. Wiederum Andere nutzen Symbole, lesen aus Teeblättern und Kaffeesatz und deuten diese mit Hinsicht auf die Zukunft. Bekannt sind zudem Losorakel. Ein Beispiel ist das Werfen von alten Knochen oder anderen Gegenständen, die Verteilung dieser und das Muster was folglich liegt gibt dem Wahrsagenden Aufschlüsse über künftige Geschehnisse.

Die Traumdeutung als Methode des Wahrsagens

Die Traumdeutung als Methode der Wahrsagung hatte besonders bereits im antiken Griechenland eine hohe Bedeutung. Die Traumdeutung sowie Traumdeuter sind heutzutage meist unabhängig von Wahrsagern tätig. Jedoch wird auch sie genutzt, um nicht nur auf vergangene Ereignisse einzugehen und die Erkenntnis zu gewinnen, wieso man etwas geträumt hat. Oftmals werden die Träume auch als Hinweis für zukünftige Ereignisse genutzt. Besonders in der Antike und auch näheren Vergangenheit neigten die meisten Kulturkreise und Religionen dazu, Träume wahrsagend zu interpretieren. Mit der Psychoanalyse und den ersten Schritten Sigmund Freuds hin zur Entwicklung einer Beziehung zwischen Träumen und der Verarbeitung vergangener Ereignisse und der Verarbeitung von Traumata in Träumen, weichte man weiter von den wahrsagenden Eigenschaften von Träumen ab.

Besonders im Islam gibt es jedoch die Unterscheidung zwischen verschiedenen Traumarten, darunter befindet sich der prophetische Traum. Diese Träume werden jedoch wiederum vom Wahrsagen abgegrenzt, da ein Prophetischer Traum von Allah erzeugt wird. Ebenso stammt die Fähigkeit Träume richtig und intensiv zu interpretieren von Allah.

Eine Abgrenzung sollte hier ebenso zum Déjà-vu gezogen werden, da es sich hierbei um ein Phänomen handelt, welches sich psychisch so beschreiben lässt, dass man das Gefühl hat, etwas gerade Geschehendes bereits gesehen, erlebt oder geträumt zu haben. Mehr dazu kann im Beitrag Déjà-vu.

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