Traumdeutung: Fallen

Der Traum vom Fallen ist bei vielen Menschen ein sehr häufig auftretender Traum und hat verschiedene Bedeutungen. Wenn Sie ebenfalls öfter vom Fallen träumen, sollten Sie dies im Allgemeinen als Mahnung zur Achtsamkeit in einer bestimmten Situation verstehen. Ein Traum vom Fallen mahnt Sie nämlich, realistisch und zielstrebig zu bleiben. Zusätzlich steht das Fallen im Traum oft für Gefahren in Ihrem zukünftigen Lebensweg oder etwa für Verlust von Selbstvertrauen, schlimme Veränderungen können ebenfalls die Ursache sein. Da das Fallen ein häufiger Traum ist, ist die Traumdeutung für diesen Bereich sehr vielfältig und es existieren gezielte Deutungen für bestimmte Umstände des Fallens:

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Die Analyse vom Traumsymbol Fallen

Fallen Sie zum Beispiel in einen Graben, kann dies auf einen selbst verschuldeten Imageverlust hindeuten. Verletzen Sie sich sogar beim Fallen, kann dies böse Absichten von anderen Personen bedeuten. Wenn Sie allerdings ins Straucheln geraten, dann aber nicht hinfallen, bedeutet dies eine glückliche Überwindung von schweren Hindernissen. Dass in der Zukunft wichtige Ereignisse passieren, die für uns schwer zu überwinden sein könnten, wird Ihnen mitgeteilt, wenn Sie im Traum über Gegenstände, wie zum Beispiel Steine, stolpern. Des weitern bedeutet es Unglück oder Verlust, wenn Sie aus einer besonders großen Höhe fallen. Beobachten Sie jedoch eine andere Person beim Fallen, müssen Sie mit Neid rechnen. Aus psychologischer Sicht steht das Traumbild des Fallens für Lebensängste, mangelndes Selbstvertrauen und Zweifel. Jedoch muss man hierbei unbedingt zwischen Ausrutschen, Stolper und richtigem Fallen unterscheiden.

Ausrutschen steht in der Regel für vorübergehende, kurzzeitige Probleme. Stolpern wiederum kann den Verlust von Macht und öffentlichem Ansehen oder aber des Bezugs zu sich selbst symbolisieren. Fallen hingegen kann Sie auch vor Oberflächlichkeit, Waghalsigkeit und Hochmut (vor dem Fall) warnen. Der bekannte Traumtheoretiker Sigmund Freud wies Traummotiven vom Fallen allerdings eine sexuelle Bedeutung zu. Er ordnete dem Traum vom Fallen Kontaktschwierigkeiten und innere Hemmungen sowie den Wunsch, diese zu überwinden und „sich fallen zu lassen“ zu. Wenn Sie mehr über Sigmund Freud und seine Traumtheorien erfahren möchten, lesen Sie den passenden Artikel dazu.

Obwohl es beim Traum vom Fallen vordergründig um Ängste geht, wird der Sturz vom Träumenden selbst weniger als negativ, sondern vielmehr als befreiend empfunden.
Ein ebenfalls bekanntes Phänomen ist das Fallen kurz vor dem Einschlafen, wobei man zuckt und sogar aufwacht. Dies passiert, weil unsere Muskeln beim Einschlafen erschlaffen und Arme und Beine dann manchmal willkürlich zu zucken anfangen. Gleichzeitig hat man dann oft das Gefühl, zu stolpern oder zu fallen und wir zucken und wachen auf, weil wir den Sturz versuchen zu verhindern. Diese Täuschung im Halbschlaf tritt auch deshalb auf, weil das Gleichgewichtsorgan in unserem Innerohr bei der schlafenden Körperposition anders reagiert und gehört zu einer normalen Reaktion.

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