Traumdeutung: Gefahr

Träume, die mit Gefahr zu tun haben, sind in der Regel mit einer Beengtheit oder Einschränkung des Träumenden verbunden. Der Betroffene fühlt sich durch Ideen oder Veränderungen bedroht, die mit Risiken verbunden sind und ihn damit im weiteren Leben in Schwierigkeiten bringen könnten. Das Unterbewusstsein macht den Betroffenen in Träumen auf seine inneren und äußeren Konflikte aufmerksam. Ziel ist es, dem Menschen durch die Auseinandersetzung seiner Probleme innere seelische Ruhe und Gelassenheit zu vermitteln.
Traumdeutung: Gefahr

Gefahren im Traum richtig deuten

Das menschliche Unterbewusstsein verarbeitet in Träumen vergangene Erlebnisse und Erfahrungen, seelische Probleme und Ängste. Ziel ist die bewusste Verarbeitung des Problems und damit eine innere Ruhe und Entspannung.

Gefahrenträume weisen auf eine bestehende Lebenssituation des Träumers hin, die besonders viel Einsicht erfordert. Hat man einen einen Gefahrentraum, dann sollte man diesen nicht immer „wörtlich“ nehmen. Diese Träume sind meist prognostisch und beschreiben im übertragenen Sinne ein Ereignis, mit dem sich der Betroffene auseinandersetzen sollte. Wenn der Träumer „psychisch gesund“ ist weist der Traum auf all das hin, was die geistige Gesundheit gefährden könnte.

Ein eingeschränkter Lebensraum der die individuelle Entfaltung nicht ermöglicht, Bindungsängste oder die Bildung von festgefahrenen Komplexen sind einige der Probleme, welche das menschliche Unterbewusstsein in Träumen symbolisch durch Gefahrensituationen darstellen kann. Die Bewusstwerdung solcher Probleme ist somit eine der „Hauptaufgaben von Gefahrenträumen“.

Die bildhafte Vielfalt des Gefahrentraums

Die Gefahrenträume können in ihren Bildern vielseitige Formen annehmen: Gängigen Situationen sind das Versinken bzw. Ertrinken im Wasser, das Verirren in einem finsteren Wald oder auch das Überfahren werden von einem Zug. In diesen Träumen gerät der Betroffene oft in Angst und Panik.

Nächtliche Erlebnisse die in Verbindung mit Tieren oder Reisen stehen beschreiben oft Wünsche, die der Mensch im wahren Leben nicht ausleben kann. Der Träumende kann sich in Gefahr bringen, indem er sich in Situationen begibt, denen er in der Realität nicht gewachsen ist. Das Unterbewusstsein zeigt diesen innerlichen Konflikt sehr deutlich, wenn der Betroffene beispielsweise vergeblich versucht einen schweren Wagen zu ziehen oder diesen an einem Abhang zu bremsen.

Weitere häufige Gefahrenträume sind Einbrecherträume. Das eigene Haus symbolisiert meist den Betroffenen selbst, in dessen seelische Welt ein Dieb einbrechen will.

FAQ

Große Angst vor Gefahr im Traum ...

Träumen Sie von einer Gefahr im Traum und haben Sie große Angst dabei, dann kann dies für eine Warnung stehen. Ein Warnung dafür, sich doch endlich mit einer Lebenssituation im realen Leben bewusst auseinanderzusetzen und diese nicht mehr zu verdrängen.

Ein gefährlicher Mann bedroht mich ...

Die Angst vor einem gefährlichen Mann im Traum weist oftmals auf ein reales Erlebnis hin, das noch nicht vollständig verarbeitet wurde.

Ich werde mit einem Messer oder einer anderen Waffe bedroht ...

Werden Sie im Traum von einem Messer bedroht werden, dann beinhaltet die Interpretation des Traumes sehr oft etwas "Trennendes", ein trennendes Element. Möchten Sie sich von etwas trennen und etwas Neues beginnen?

Einer Gefahr entkommen ...

Einer Gefahr im Traum zu entkommen kann dafür stehen, dass man sich im realen Leben der Verantwortung zu entziehen versucht oder sich vor zu intensiven Gefühlen flüchtet.

Ein Risiko eingehen trotz Gefahr ...

Gehen Sie im Traum trotz Gefahr ein Risiko ein, dann schlummert in Ihnen eine tiefe Sehnsucht, an Ihrer Lebenssituation etwas zu verändern. Was möchten Sie verändern? Womit sind Sie nicht zufrieden?

Gefahr im Wasser oder Meer ...

Fürchten Sie sich im Traum vor Wasser oder dem Meer, dann könnte die Bedeutung darin liegen, dass Sie in Ihrem innersten Angst vor intensiven verdrängten Emotionen und Gefühlen haben. 

Weblinks

Stephanie Valera: Das sind die gefährlichsten Straßen der Welt. weather.com.

Simon Demmelhuber: Abwehrmechanismen der Seele. br.de.

Fanny Jiménez: Sechster Sinn für Gefahr. welt.de.

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