Schlafen ohne Träume

Zu einem gesunden Schlaf gehört für die meisten Menschen das Träumen dazu. Träume helfen uns dabei, den Alltag, unsere Ängste und unsere Sorgen besser verarbeiten zu können. Oftmals erinnert man sich auch nach dem Aufwachen noch an seine Träume, gerade wenn es sich um Albträume gehandelt hat. Allerdings gibt es auch Menschen, die nicht träumen. Zumindest können sie sich nicht an Ihre Träume erinnern. Die Traumphase ist ein wichtiger Bestandteil der Schlafphasen und hilft dem Körper dabei, sich selbst zu regenerieren.

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Schlaf- und Traumphasen

Oberflächlich gesehen teilt sich der Schlaf des Menschen in Traumphasen und einen traumlosen Schlaf ein. Diese Phasen wechseln sich während des Schlafs periodisch ab. Beim traumlosen Schlaf handelt es sich um eine passive, orthodoxe, gewöhnliche, konventionelle oder langsame Phase. Der Traumschlaf hingegen wird auch als schneller oder als aktiver Schlaf bezeichnet. Es gibt verschiedenen Schlaftiefen, die in fünf Stadien eingeteilt werden. Das erste Stadium ist das Übergangs- oder Ermüdungsstadium. Hierbei kommt der Mensch langsam zur Ruhe, ist allerdings noch bei vollem Bewusstsein. Anschließend folgt die zweite Phase – das Einschlafstadium oder auch leichtester Schlaf genannt. Danach kommt der leichte Schlaf und anschließend der mitteltiefe Schlaf. Das fünfte Stadium ist der tiefe Schlaf. Jede einzelne dieser Stadien teilt sich wiederum in eine Schlafvertiefungs- und eine Schlafverflachungsphase – also in Traumabschnitte und traumlose Abschnitte.

Traumkomponenten

Träume bestehen aus verschiedenen Komponenten, die gleichzeitig oder zu verschiedenen Zeiten auftreten können. Die physiologische (körperliche) Traumkomponente äußert sich durch eine Veränderung der Herz- oder Atemfrequenz sowie durch den Verlust des Muskeltonus und periodisches Ansteigen der Körpertemperatur. Die rein psychische Traumkomponente ruft eine Dominanz des emotionalen Lebens hervor. Der Traum bedient sich dabei einer einfachen Symbolik oder einfachen Bildern und lässt den Träumer die geheimsten Wünsche, Ängste, Sorgen und Tendenzen durchleben. Somit werden die Gegenwart und die Vergangenheit in den Träumen aufgearbeitet. Die Zukunft des Träumers kann durch einen Traum nicht verändert oder prophezeit werden, aber er kann Ansporn dafür sein, des eigenen Glückes Schmied zu werden. Die biologische Traumkomponente macht deutlich, dass der Traum periodisch vorkommt und 20-23 % des Gesamtschlafes einnimmt. Diese Komponente des Schlafs verändert sich im Leben des Menschen kontinuierlich. Zum Beispiel nimmt die Traumphase im Laufe des Lebens immer mehr ab – gemessen am Gesamtschlaf und an der Tagesrhythmik.

Der traumlose Schlaf – Ursachen und Erklärungen

Der traumlose Schlaf ist in den meisten Fällen ein sehr subjektiver Begriff. Viele Menschen glauben, einen traumlosen Schlaf gehabt zu haben, können sich jedoch bloß nicht an ihre Träume erinnern. Da der Mensch einen stattlichen Teil seines Schlafens mit Träumen verbringt, erinnert man sich in der Regel nur an einen Bruchteil davon. Nach dem Aufwachen verblasst die Erinnerung in der Regel sehr schnell. Daher ist es durchaus möglich, dass Menschen träumen, aber es nach dem Erwachen nicht mehr wissen. Hinzu kommt, dass der Mensch sich häufig nur an die Träume erinnert, in denen er unterbrochen wurde. Entweder er ist von der Tiefschlafphase in eine leichtere Phase gerutscht oder er ist vollständig aufgewacht. Das kann durch äußere Einflüsse (Lärm, Kälte) geschehen oder durch den Traum selbst (Albtraum). Auch menschliche Bedürfnisse leisten oftmals einen Beitrag dazu, dass man aus dem Schlaf erwacht. Allerdings ist es auch möglich, dass der Mensch tatsächlich nicht geträumt hat. In diesem Fall liegt eine Schlafstörung vor. Diese kann sich dadurch äußern, dass man nicht ein- oder durchschlafen kann. Dabei werden die relevanten Traumphasen einfach übersprungen. Eine solche Schlafstörung muss dringend behandelt werden, denn die Traumphase ist essentiell für die Regeneration des Körpers.

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