Wie äußere Faktoren unsere Träume beeinflussen können

Die Schlafforschung hat offenbart, dass externe Einflüsse nicht nur unseren Schlaf beeinflussen können, sondern auch unsere Träume. Doch auch in der Psychologie liegt stieß man darauf, dass Wahrnehmungen während des Schlafes gewissen Auswirkungen auf Träume haben. 

Generell kann alles, was den Schlaf beeinflusst, potentiell auch den Traum beeinflussen. Dazu zählen äußere, also externe, Faktoren wie Gerüche, Geräusche, Bewegungen und Licht. Denn auch mit geschlossenen Augen kann man sich ändernde Lichtverhältnisse wahrnehmen. 

Nimmt man zum Beispiel das Bellen eines Hundes war, kann dies mit in den Traum übernommen werden. Entweder man nimmt es als das wahr, was es ist, oder man assoziiert bestimmte Personen, Ereignisse oder Anderes mit dem Gebell und lässt es unterbewusst mit in den Traum einfließen.

Wie Träume Gerüche beeinflussen

Der Geruchssinn stellt einen beispielsweise starken Rezeptor für Reize dar. Bereits im Wachzustand assoziiert jede Person ein gewisses Bild oder einen gewissen Gefühlszustand, wenn ein spezieller Geruch wahrgenommen wird. Riecht man das Parfum seiner Mutter, denkt man an sie, anstatt den Träger des Duftes wahrzunehmen. Dies würde erst im folgenden Schritt geschehen, sofern sich die Gelegenheit dazu ergibt. Ebenso kann dieses Phänomen im Traum auftreten. Schläft man mit offenem Fenster und die frische Regenluft kommt hereingeströmt, werden die individuellen Geschehnisse oder Gefühle, die man damit verbindet, in den Traum mit eingearbeitet.

Aus biologischer Sicht lässt sich das folglich begründen. Der Teil des Gehirns, der für den Geruchssinn zuständig ist, befindet sich in direkter Nachbarschaft zu dem Teil, der für unsere Emotionen zuständig ist – das sogenannte Riechzentrum und die Amygdala.

Forscher fanden weiterhin heraus, dass der Duft von Rosen angenehme Träume bereiten soll. Unangenehme Gerüche hingegen können negative Träume hervorrufen, in denen bizarre Dinge geschehen. Die Versuche zu diesen Ergebnissen fanden in Mannheim statt. Frauen wurden an ein Ganznacht-EEG angeschlossen, um zu beobachten, wann sie in die aktive Traumphase wechselten. Zu diesem Zeitpunkt wurden sie mit Duftstoffen besprüht. Kurze Zeit danach wurden die Testpersonen geweckt, um die Inhalte des Schlafes bzw. Traumes zu erfahren.

Die richtige Farbe für das Schlafzimmer wählen

In der Farbenlehre wird davon ausgegangen, dass die Farben den Gemütszustand beeinflussen können. Demnach sollte man sein Schlafzimmer in beruhigenden oder neutralen Farbtönen streichen und einrichten, um sich vor dem zu Bett gehen in eine entsprechend ruhige Stimmung versetzten zu können. Für das Schlafzimmer eignet sich zum einen die Farbe Blau in allen Tönen. Der Farbe wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt, auch wenn sie etwas kälter wirkt. Warmen Farben wirken hingegen anregend und sollte vermieden werden. Ein helles und nicht zu warmes Rosa kann jedoch auch geeignet sein, sofern man sich als Frau beim Mann im Bezug auf die Farbwahl durchsetzten kann. Violett, eine eher extravagante Farbe, verkörpert etwas Mystisches und Meditatives, was sich wiederum auch sehr gut auf den Schlaf und das Träumen auswirken kann.

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